Die Kinder des Monsieur Mathieu -Klassenspiel der 8. Klasse

2. + 3. Februar 2018, jeweils um 19:30 Uhr

frei nach dem gleichnamigen Film, umgeschrieben für die Bühne von M. Keller und G. Eiselen, bearbeitet von Babette Walter.

Zum Inhalt des Stückes: Zwei ehemalige Klassenkameraden des Internats für schwer erziehbare Kinder „Fond de l’Etang“ treffen sich nach 50 Jahren wieder und suchen den Ort ihrer Kindheit auf. Die bewegenden Ereignisse ihrer Vergangenheit beginnen noch einmal aufzuleuchten. Alles fängt Anfang des letzten Jahrhunderts um das Jahr 1910 in Frankreich an, als der arbeitslose Musiker Clement Mathieu probeweise eine neue Anstellung als Aufseher im Internat antritt. Als er ankommt, gelten hier ausschließlich Strenge und Disziplin. Von der Härte des Schulalltags betroffen, beginnt Mathieu, mit Hilfe der Musik, den Alltag der Kinder aufzuhellen und vermittelt ihnen Hoffnung und Lebensfreude. Er beschließt gegen den Willen des Direktors Rachin, der Raum für Kunst und Schönheit in der Erziehung der Kinder nicht vorsieht, einen Chor zu gründen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelingt es dem einfühlsamen Mathieu, das Vertrauen seiner Schützlinge zu gewinnen.

DIE KINDER DES MONSIEUR MATHIEU ist eine wunderbare Geschichte, die von den Sehnsüchten der Kindheit und der Kraft der Musik erzählt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Informationstage am 26. + 27. Januar 2018

Am 26. + 27. Januar 2018 laden wir alle interessierten Eltern zu den diesjährigen Informationstagen ein.

Erziehungsziele und -methoden sowie ihre praktische Umsetzung im Unterrichtsalltag werden beispielhaft dargestellt. In Workshops können eigene persönliche Fragen beantwortet werden. Das Bildungskonzept der Waldorfschule ist auf die Weite in den Kindern liegenden Veranlagungen und Begabungen ausgerichtet. Die Erziehung ist ganzheitlich. Kopf, Herz und Hand werden angesprochen. Neben den klassischen Bereichen schulischen Lernens gibt es eine besondere Förderung durch ein vielseitiges Angebot künstlerisch-praktischer Unterrichtsfächer sowie Betriebs- und Sozialpraktika in der Oberstufe. Die Ausrichtung auf das Praktische leistet einen wichtigen Beitrag zur Willenserziehung. Waldorfpädagogik sieht Erziehung nicht als pures Leistungstraining an, sondern als Kunst zur Förderung der Individualität des Menschen. Sie strebt die Ausbildung von Fähigkeiten an, die sich über den Bereich der Wissensaneignung hinaus ebenso auf Handlungs-, Sozial- und personale Kompetenz erstrecken- Fähigkeiten, die in unserer Lebens- und Arbeitswelt eine immer größere Bedeutung haben. Den Erwerb dieser Schlüsselqualifikation, die das in unserer Zeit notwendige lebenslange Lernen erst ermöglichen, stellen die Schüler nach 12-jähriger Schulzeit beim Waldorfabschluss unter Beweis. Darüber hinaus können auch die staatlichen Schulabschlüsse an der Vaihinger Waldorfschule erworben werden (Hauptschulabschluss, Realschulabschluss, Abitur). Eltern und Lehrer arbeiten in der Waldorfpädagogik in einem intensiv gepflegten Kontakt zusammen. Die Waldorfschule wird durch die Mitarbeit der Eltern erst möglich: gemeinsam mit dem Lehrerkollegium, Mitarbeitern, Schülern und Schülerinnen und Freunden gestalten sie die geistige, rechtliche und wirtschaftfliche Entwicklung der Schule. Wir freuen uns darauf, Sie begrüssen zu dürfen!


Oberuferer Weihnachtsspiele 2017

Mittwoch 20.12.2017

PARADEISSPIEL um 17:00 Uhr

CHRISTGEBURTSPIEL um 18:30 Uhr

Die Kumpaneien laden Sie herzlich ein, die Spiele als gemeinschaftliches Erlebnis zwischen Publikum und Spielern entstehen zu lassen. Wir freuen uns auf Sie! Der Eintritt ist frei.

Die Oberuferer Weihnachtspiele sind Teil eines Zyklus von Spielen um biblische Ereignisse, sogenannten Mysterienspiele, wie sie im Mittelalter häufig waren. Das Paradeis-Spiel, das Christgeburt-Spiel und das Dreikönig-Spiel wurden in der Mitte des 19. Jahrhunderts von Karl Julius Schröer wiederentdeckt und veröffentlicht. Benannt sind sie nach dem Entdeckungsort „Oberufer“ einem bis 1918/20 von Deutschen und zu von Ungarn besiedelten Dorf an der gleichnamigen Donaufurt/Fährstelle. Der Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, gab eine leicht modifizierte Fassung dieser Spiele heraus und regte Aufführungen an. Die Lehrer der ersten Waldorfschule führten die Präsentation für ihre Schüler ein. Sie werden alljährlich in Waldorfeinrichtungen um die Weihnachtszeit von Schülern, Lehrern, Mitarbeitern und manchmal auch Eltern oder mit der jeweiligen Einrichtung verbundenen Menschen aufgeführt.

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